Allgemeine Regeln für Sachpreisturniere „poker-meeting.comAllgemeines Teilnehmen darf jeder Spieler über 18 Jahren, es besteht Ausweispflicht gegenüber dem Veranstalter vor Turnierbeginn und auf Nachfrage jederzeit während der Veranstaltung.An den Pokertischen gilt absolutes Rauchverbot. Einfache Sache „ wer spielt raucht nicht – wer raucht spielt nicht“ Während des Spiels sind nur Deutsch und Englisch als Sprachen erlaubt. Der Gebrauch von Handys ist nur abseits vom Tisch erlaubt. Es spielt jeder Teilnehmer für sich. Es ist nicht erlaubt, Chips auf einen anderen Spieler zu übertragen oder das Spiel mit den Chips eines anderen Spielers fortzusetzen. Es ist nicht erlaubt in Teams zu spielen. Es ist keinem Spieler erlaubt, der noch aktiv an einer Hand beteiligt ist, Ratschläge von anderen anzunehmen oder Diskussionen über die Hand zu führen. Spieler sind ebenfalls dazu verpflichtet, die Hände der anderen Spieler zu schützen und es ist nicht erlaubt, weggeworfene Karten zu besprechen oder sonst irgendwie verbal in das laufende Spiel einzugreifen. Im Turnierbereich sind nur am Spiel teilnehmende Gäste erlaubt. Ausnahmen hiervon sind nur mit der Zustimmung der Turnierleitung möglich. Solchen nicht am Turnier teilnehmenden Personen ist es ausnahmslos untersagt, den aktiven Spieler in irgendeiner Form zu beeinflussen. Es ist nicht gestattet, Mitspieler oder den Dealer zu beleidigen oder zu beschimpfen. Weiter ist es nicht gestattet, mit Karten zu werfen oder Karten zu beschädigen. Solche Vergehen sind als sehr unsportlich zu bewerten und werden mit einer Zeitstrafe von 20 Minuten zu ahnden. Bei wiederholten Vergehen wird der Spieler vom Turnier ausgeschlossen. Bei der Zeitstrafe oder dem Ausschluss muss sich der Spieler vom Turnierbereich entfernen. Spieler die vom Turnier ausscheiden, haben umgehend den Turnierbereich zu verlassen. Ein Spieler muss, sobald alle Spieler ihre Karten erhalten haben, auf seinem Platz sitzen, ansonsten wird die Hand für „tot“ erklärt. Verbale Aussagen betreffend der Wertigkeit der Hand sind nicht bindend. Jedoch obliegt es der Turnierleitung, Missbrauch und Falschannoncen zu ahnden. Eine gewinnende offene Hand ist immer gültig, auch wenn sie durch einen Dealer-Fehler vernichtet wurde. Die Entscheidungen der Turnierleitung sind bindend und unterliegen nicht der Anfechtung. Die Turnierleitung ist angehalten, im besten Interesse des Spiels, mit Fairness als oberster Priorität, zu entscheiden. In gewissen Umständen kann es dazu führen, dass technische Regeln „ignoriert“ werden und im Sinne der Fairness entschieden wird. Regristration: Jeder Spieler muss sich vor Turnierbeginn an der vor Ort befindlichen Registration melden. Dort wird das Startgeld erhoben und die Platzeinteilung vorgenommen. Das Ausfüllen von Formularen zur Teilnahme an dem Turnier ist Pflicht und unabhängig ob schon bei einem anderen poker-meeting.com Turnier ausgefüllt, immer wieder zu tätigen. Alle Angaben wie Name, Geburtsdatum sind zwingend auszufüllen und werden den Ordnungsämtern und Behörden zur Verfügung gestellt. Es besteht eine Ausweispflicht bei der Registration.
Startgeld (Buy-In): Das Startgeld wird vom Veranstalter erhoben und ist von jedem Spieler vor Beginn der Einzel- oder Mehrtischturniere zu entrichten. Ein bezahlen am Tisch ist nicht zulässig. Ein Buy-In ist immer nur für ein Turnier gültig und nicht übertragbar. Nach deutscher Rechtssprechung dient das Startgeld zur Deckung der Aufwendungen (Kosten) des Veranstalters bzw. der Veranstaltung. Startgelder decken in keinem Falle ausgegebene Sachpreise, dies ist den zuständigen Behörden offen gelegt.Sachpreise: Sämtliche Sachpreise sind durch Dritte finanziert (Sponsoring – Werbepartner). Der Veranstalter kann jederzeit die beworbenen Sachpreise ersetzen bzw. ersatzlos streichen. Die Preisangaben der Sachpreise sind in der Regel auf Basis der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers. Ein Rechtsanspruch besteht in keinem Falle. Preise die eine Reise beinhalten sind, solange nicht ausdrücklich anders beschrieben, beinhalten keine Anreise und Hotel / Übernachtungen. Sollten diese Reisen eine Teilnahme an einem Turnier (Sach- / Geldpreisturnier) beinhalten, so unterliegen diese Veranstaltungen nicht mehr der Obhut und Sorgfaltspflicht von poker-meeting.com. Schäden oder Verluste die durch die Teilnahme oder An / Abfahrt an fremden Veranstaltungen entstehen, sind durch den Teilnehmer selber zu tragen. poker-meeting.com übernimmt keinerlei Haftung für Fremdveranstaltungen.Tagesfinale: Das Tagesfinale wird mit mindestens 10 Spielern gespielt. Wenn ein Tagesfinale nicht stattfindet, behalten die Finaltickets ihre Gültigkeit und können zu jedem anderen Tagesfinale der Serie eingesetzt werden. GX-Cup 2008: Mindestteilnehmeranzahl die durch Qualifikationen ein Ticket gewonnen haben sind 150. Bei weniger Teilnehmern behält sich poker-meeting.com vor, die Veranstaltung auf einen späteren Zeitpunkt mit einem vergleichbaren Hauptpreis zu verlegen oder das Event abzusagen. Ein Rechtsanspruch auf die Durchführung des Finales in Meschede besteht nicht. Bis dahin ausgespielte Tickets werden nicht ausgeglichen. Sollte rechtlich das Sachpreispokern untersagt werden und eine Durchführung einer Serie/Challenge nicht möglich sein, ist der Rechtsanspruch auf Durchführung ebenfalls nicht möglich. Bis dahin ausgespielte Finaltickets werden nicht ausgeglichen. Sollten Sponsoren ihren Pflichten nicht nachkommen, behält sich poker-meeting.com auch den Austausch des Hauptpreises vor, dies kann vor, während und auch nach der Serie durchgeführt werden. Anwendbares Recht/Rechtsanspruch/Rechtsweg.: Die Anwendung des Rechts der Bundesrepublik Deutschland gilt als vereinbart. Ein Rechtsanspruch auf Durchführung der Turniere sowie die genannten Sachpreise besteht nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.Sonderzusatz für Muliti Table und Deep Stack Turniere: Eine Anmeldung an Turnieren dieser Art ist verbindlich und kann bis 1 Tag vor Turnierbeginn widerrufen werden. Dazu bitte dann eine Mail an
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. Wer sich anmeldet aber nicht erscheint, dessen Stack wird anderweitig vermarktet. Ist eine Vermarktung nicht möglich so ist der Spieler in der Pflicht das Startgeld zu begleichen. Dies geschieht über eine Rechnungzustellung per Mail. Kann ein Spieler zum Start des Turniers nicht pünktlich antreten, so hat er dies dem Veranstalter mitzuteilen. Sein Startstack läuft dann ab Start mit und seine Pflichtsetzung wird vom Dealer aus seinen Stack bezahlt. Das mitlaufende Stack wird bei Nichterscheinen entfernt.Gerichtsstand MendenMenden im März 2008
Spielregeln für Sachpreisturniere „poker-meeting.com“ Spieljetons Alle Teilnehmer müssen ihre Jetons für die anderen Mitspieler sichtbar vor sich auf dem Tisch positionieren. Das Entfernen oder die Weitergabe von Turnierjetons an andere Spieler, ebenso das Spielen gleichzeitig an mehreren Tischen kann mit dem sofortigen Turnier-Ausschluss der beteiligten Spieler geahndet werden. Am Turniertisch dürfen sich keine anderen Jetons befinden, mit Ausnahme eines Cardholders (Card-Guard) als Glücksbringer pro Spieler. Die Jetons mit der größten Wertigkeit müssen immer für alle sichtbar sein. „Freezeout“ System Sobald ein Teilnehmer keine Jetons mehr besitzt, scheidet er sowohl in den Qualifikationsrunden als auch im Tagesfinale aus. Wenn zwei oder mehrere Spieler im selben Spiel ausscheiden, hat derjenige den höheren Rangplatz, der dieses Spiel mit dem höheren Table-Stake begonnen hatte. Ein Nachkaufen durch Rebuy und Add-on am Tisch des laufenden Turniers (Multitable oder Sit´n´Go) ist nicht möglich. Race for Chips Das „Race for Chips” beginnt immer bei Platz 1 links vom Dealer. Ein Spieler kann maximal einen Jeton erhalten. Ein Spieler kann nicht durch ein „Race for Chips” aus dem Turnier ausscheiden. In dem Fall, dass ein Spieler nur noch einen Jeton übrig hat, wird das „Race for Chips” normal durchgeführt. Sollte der Spieler nun das „Race for Chips” verlieren, erhält er automatisch ein Stück von der kleinsten im Spiel befindlichen Jetoneinheit. Sitting out Ist ein Spieler am Tisch vorübergehend nicht anwesend werden, seine Blinds automatisch gesetzt und seine Hand wird als gepasst angesehen. Balance the Tables Entsteht während der Finalrunde an den Tischen ein Unterschied von zwei Spielern, so werden die Tische ausbalanciert und es muss ein Spieler des Tisches mit der höheren Anzahl von Teilnehmern zu dem Tisch mit der kleineren Anzahl von Teilnehmern wechseln. Die Turnierleitung versucht auch die Chipbalance zu ermöglichen. Das wechseln der Spieler liegt im Ermessen der Turnierleitung. Gültigkeit einer Hand Grundsätzlich ist jeder Spieler für den Schutz seiner Hand (seines Blattes) selbst verantwortlich. Gerät die Hand eines Spielers, aus welchen Gründen auch immer, mit abgelegten oder anderen nicht zu diesem Blatt gehörenden Karten in Berührung, so ist diese Hand ungültig und kann keinen Teil des Pots gewinnen. Eine Hand ist nur dann gültig, wenn sie zu jedem Zeitpunkt die dem Spielstand entsprechende Zahl an Karten aufweist. Bemerkt ein Spieler, dass er aus welchen Gründen auch immer, nicht die entsprechende Zahl an Karten hat, so muss er dies sofort dem Croupier mitteilen. Tut er dies nicht, hat er ein ungültiges Blatt und kann keinen Teil des Pots gewinnen. Verbrannte Karten Kein Spieler darf zu keiner Zeit in die verbrannten Karten einsehen. Heads-up Bleiben zwei Spieler übrig (Heads–Up), so hat der Dealer Button immer den Small Blind. Der Big Blind erhält somit die erste Karte. Aufdecken der Karten am Ende des Coups (Showdown) Beim Showdown werden die Hände untereinander verglichen um das beste Blatt, bestehend aus 5 Karten, zu ermitteln. Der Dealer hilft nach bestem Ermessen die Hand zu lesen. Es bleibt aber in der Verantwortung des Spielers seine Hand zu schützen. Grundsätzlich dürfen Karten niemals gezeigt werden. Ausnahme ist der Showdown und dieser ist dann, wenn der Dealer ihn annonciert oder konkludent, wenn im River alle Aktionen abgeschlossen sind. Öffnet ein Spieler vor dem Showdown und während der Partie, aus welchem Grund auch immer, seine Karten, so ist diese Hand zwar gültig, wenn es ein Versehen war. Allerdings kann der Spieler nur noch reagieren. Bei mutwilliger Öffnung muss der Spieler mit einer Strafe rechnen, die von einer einmaligen Verwarnung mit Ausschlussandrohung, bis hin zu Runden- oder Zeitstrafe ja sogar dem kompletten Ausschluss und den Einzug der Chips reicht. Jener Spieler, der „gesehen" wird, d.h. mit dessen Einsatz bzw. Erhöhung gleichgezogen wurde, muss als erster seine Karten zeigen. Die folgenden Hände müssen von diesem Spieler ausgehend im Uhrzeigersinn gezeigt werden. Um ein Zusammenspiel auszuschließen kann nach der Showdown Ansage durch den Dealer, keine Hand mehr gefoldet werden, d.h. alle noch im Spiel befindende Spieler legen ihre Karten offen.
All-In Alle Karten müssen geöffnet werden, sobald ein Spieler „All-in“ ist und keine Aktion mehr möglich ist. Show one – Show all Zeigt ein Spieler seine Karten einem Mitspieler, so muss er sie auch allen anderen Spielern am Tisch zeigen. Potzusprechung Der Pot wird vom Dealer zugesprochen, kein Spieler darf sich den Pot selbst zuschieben. Splitpot (Potteilung) Wenn zwei oder mehre Spieler gewonnen haben wird der Dealer den Pot gerecht aufteilen. Es liegt in der Pflicht des Spielers die Aufteilung zu prüfen. Nach Ausgeben der nächsten Hand ist ein Einspruch nicht mehr möglich. Bei Splitpots nicht teilbaren Jeton erhält immer der erste Spieler nach dem Dealerbutton. „Clock calling“ bzw. „time“ Ist bereits einige Zeit verstrichen und ein Spieler hat keine Entscheidung getroffen, so hat jeder Spieler am Tisch das Recht die „Clock“ zu verlangen. Der Spieler bekommt dann eine Minute Zeit um seine Entscheidung zu treffen. Hat er nach Ablauf dieser Zeit noch keine Entscheidung getroffen, erfolgt ein Countdown von 10 Sekunden. Erfolgt noch immer keine Aktion, wird die Hand für „tot“ erklärt und ist aus dem Spiel. Ebenfalls kann der Dealer / Floorman den Spieler zur Entscheidung anweisen und den Countdown von 10 Sekunden starten. Raise / String Raise Bei Raise muss der Satz verbal annonciert werden. Bei Annonce „Raise“ muss der Satz dann trotzdem in einem Zug gebracht werden, ansonsten gilt das „Minimumraise“. Als "Raise" wird auch eine klar erkennbare Verdopplung anerkannt. Das heisst aus dem Schritt des erhöhenden Spieler ist nur ein "Raise" zu erkennen (Mindestens zwei Chips und klar kein "Call") Wenn ein Spieler ein Raise (Erhöhung) macht, indem er 50% oder mehr des Satzes davor anspielt, muss er den Satz auf die Höhe des Minimum Raise vervollständigen. Die Funktion „Oversized Chip“ findet bei poker-meeting Turnieren keine Anwendung.Eine verbale Ansage, wenn man an der Reihe ist, ist bindend. Ein Satz außerhalb der Reihenfolge kann bindend sein: Ein Satz, eine Erhöhung oder Bezahlen außerhalb der Reihenfolge kann nicht zurückgenommen werden. Wenn der Spieler, der an der Reihe ist, sich entscheidet mehr anzusetzen als ein außer der Reihe erfolgter Satz, hat der Spieler, der außer der Reihe angesetzt hat das Recht, seinen Satz zurückzunehmen, den korrekten Ansatz zu bezahlen oder zu erhöhen. Neues Limit / Blindstruktur Die Blinds werden in regelmäßigen Abständen nach einem festen Zeitplan erhöht. Die Turnierleitung behält sich das Recht vor die Blinds oder die Dauer der Spielrunden jederzeit abzuändern. Sobald die Zeit eines Limits abgelaufen ist, wird ein neues Limit annonciert und gilt ab der nächsten Hand. Die Hand gilt mit dem ersten Shuffle als gespielt. Turnierleitung Die Turnierleiter werden vor dem Turnier benannt und jedem Spieler als Diesen auch zu erkennen gegeben. Falls es zu Unstimmigkeiten während eines Turniers kommt, hat der Spieler die Möglichkeit über den Dealer den Turnierleiter an den Tisch zu rufen. Dieser versucht dann durch die Aussagen des Dealers und dann der Spieler eine faire Entscheidung zu finden. Die Entscheidung des Turnierleiters ist verbindlich. Stand: 12.03.2008 |